Careleaver Zentrum Dresden

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Rückzug oder Offensive? Was will und kann die Kinder- und Jugendhilfe der Zukunft?

Unter dem Titel "Rückzug oder Offensive? - Was will und kann die Kinder- und Jugendhilfe der Zukunft?" haben Ullrich Gintzel und Björn Redmann in der Fachzeitschaft "Sozial Extra" 5/2019 ihre Sicht auf die Kinder- und Jugendhilfe unter dem Schwerpunktthema des Heftes Fachkräftemangel und Deprofessionalsierung dargestellt. In dem Beitrag werden – auch unter Einbeziehung historischer Eckpunkte – aktuelle Entwicklungen in der Jugendhilfe kritisch in den Blick genommen. Plädiert wird für eine professionelle Haltung im Angesicht einer lebensweltorientierten Jugendhilfe, um ihre Aufgabe als Demokratie fördernde gesellschaftliche Instanz zu bestärken.

Gintzel, Ullrich & Redmann, Björn (2019): Rückzug oder Offensive? - Was will und kann die Kinder- und Jugendhilfe der Zukunft?, in: Sozial Extra 5/2019, S. 326-329,

https://doi.org/10.1007/s12054-019-00214-0

 

 

 

 

Buchveröffentlichung: "Bildung am Rande - warum nur gemeinsam mit Adressant_innen in der Jugendhilfe Bemächtigungsprozesse initiiert werden können" Ulrike von Wölfel & Björn Redmann (Hrsg.)

Dieser Sammelband widmet sich der Bedeutung von Bildung im Kontext einer kritischen Pädagogik innerhalb der Zivilgesellschaft am praktischen Beispiel der Bildungsarbeit mit Adressat_innen der Kinder und Jugendhilfe. Motivation für das Buch waren dabei die Bildungsformate MUSKEPEER und LÖWENELTERN, die von Menschen des KJRV gemeinsam mit Adressat_innen der Kinder- und Jugendhilfe durchgeführt wurden. Die Autor_innen beschäftigen sich in den einzelnen Beiträgen mit der Frage, ob und wie es gelingen kann, Menschen mit Mitteln von Bildung in die Lage zu versetzen, gestärkt und machtvoll mit der Kinder- und Jugendhilfe  oder anderen gesellschaftlichen Institutionen die jeweils eigenen Belange verhandeln zu können.

Das Buch erscheint im September 2019 bei BeltzJuventa.

 

 

 

 

Was brauchen Mitarbeiter_innen in der Heimerziehung?

Erzählt wird aus der Perspektive einer Betroffenen, von Jessica Böttger. Sie selber ist Careleaver und lebte einige Jahre in der Heimerziehung.

 

 

 

Buch im Juventa-Verlag erschienen: Von Löweneltern und Heimkindern

Betroffenen eine Stimme geben - ihnen und ihren Anliegen Gehör verschaffen. Das ist eines der Anliegen des Vereins. Unter diesem Motto könnte auch das im Beltz Juventa-Verlag neu erschienene Buch "Von Löweneltern und Heimkindern. Lebensgeschichten von Jugendlichen und Eltern mit Erfahrungen in der Erziehungshilfe" stehen.

Im Buch sind 12 Lebensgeschichten von Müttern und Jugendlichen versammelt, die in und mit der Jugendhilfe leben. Aus selbst gesprochenen Erzählungen haben Autor_innen Lebensgeschichten gemacht, die sich leicht lesen lassen. Es sind Geschichten, die in der Jugendhilfe spielen. Viele der Protagonist_innen sind im Heim aufgewachsen, manche haben ihre Kinder dort untergebracht.

Was berichten Menschen über den Weg in die Jugendhilfe hinein? Wie beschreiben sie Krisen? Wo haben sie Hilfe gefunden? Von welcher Jugendhilfe auch sind sie enttäuscht worden? Auf was hoffen sie? Auf insgesamt 129 schildern 12 Betroffene in eigenen Worten, wie es ihnen in der Jugendhilfe ging oder aktuell geht.

Darüber hinaus richten wissenschaftliche Fachbeiträge von Michael Winkler und Susanne Maurer den Blick auf grundsätzliche Fragen. So versteht das Buch sich als Ermutigung für Kinder und Jugendliche, für Eltern aber auch für Fachkräfte der
Jugendhilfe.

Björn Redmann / Ullrich Gintzel (Hrsg.)
Von Löweneltern und Heimkindern
Lebensgeschichten von Jugendlichen und
Eltern mit Erfahrungen in der Erziehungshilfe
2017, ca. 170 Seiten
broschiert, € 19,95
ISBN 978-3-7799-3446-2

Bestellink: https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/buecher/produkt_produktdetails/32777-von_loeweneltern_und_heimkindern.html

Was sagen junge Menschen zu ihren Erfahrungen mit Freiheitsentziehung in Jugendhilfe und Psychiatrie?

In der Fachzeitschrift "FORUM für Kinder- und Jugendarbeit" erschien im September 2019 (3/2019) ein Artikel zu den Erfahrungen, die junge Menschen mit Psychiatrie und geschlossener Unterbringung in der Kinder- und Jugendhilfe gemacht haben:

Redmann, Björn (2019): Was sagen junge Menschen zu ihren Erfahrungen mit Freiheitsentziehung Jugendhilfe und Psychiatrie?, in: FORUM für Kinder- und Jugendarbeit 3/2019, S. 39-42

In jedem Jahr werden im Bundesgebiet hunderte junge Menschen in Einrichtungen der Jugendhilfe und der Psychiatrie freiheitsentziehend untergebracht. Der Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. (KJRV) aus Dresden hat im Frühjahr 2019 junge Menschen in Wochenend-Workshops zu ihren Erfahrungen mit Freiheitsentziehung befragt und einen Raum für Austausch geschaffen. Ziel dieses Projekts war es, eine Broschüre durch junge Menschen für andere junge Menschen zu erarbeiten, die von freiheitsentziehender Unterbringung bzw. Maßnahmen betroffen sind oder betroffen sein werden. Diese Broschüre wird zum Jahresende erscheinen, mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht werden und soll in Zukunft jedem Jugendamt und jedem Familiengericht verfügbar sein.

Was sagen junge Menschen zu ihren Erfahrungen mit Freiheitsentziehung in Jugendhilfe und Psychiatrie?

von Björn Redmann

 

 

 

 

 

 

 

In Fachzeitschrift erschienen: Offener Brief von jungen Menschen an die Fachkräfte aus Psychatrie und Jugendhilfe

erschienen in:Forum Erziehungshilfen 4/2019, S. 195

Zwischen November 2018 und April 2019 hat der Kinder- und Jugendhilferechtsverein mit 13 jungen Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet, die Erfahrungen mit Freiheitsentziehung in Jugendhilfe und Psychiatrie gemacht haben, drei Wochenendworkshops in Berlin, Hamburg und Dresden veranstaltet. In diesen Workshops haben sie ihre Geschichten erzählen können, sich gegenseitig befragt und nach gemeinsamen Erfahrungen gesucht.Ziel des Projektes war es, dass sie eine Broschüre erarbeiten, die anderen jungen Menschen, die in ähnliche Situationen kommen, Unterstützung bieten kann. Und sie haben ihre Erfahrungen in Form eines Offenen Briefes an Fachkräfte aus Psychiatrie und Jugendhilfe formuliert. Dieser Offene Brief ist nun in der Fachzeitschrift "Forum Erziehungshilfen" erschienen und kann so den fachlichen Diskurs um Geschlossene Unterbringung und Freiheitsentziehende Maßnahmen anreichern. Denn diese Zwangsmaßnahmen gegen den Willen der Betroffenen nehmen zu.

Die Broschüre erscheint Anfang Februar 2020 in leichter Sprache.

Das Projekt wurde unterstützt mit Mitteln der Aktion Mensch.

Der Text des Offenen Briefes:

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachbeitrag „Muskepeer, Heimkinder, Care Leaver“

In der Fachzeitschrift „FORUM für Kinder und Jugendarbeit“   ist im Juni 2018 ein Artikel über unser Projekt „Muskepeer, Heimkinder, Care Leaver“ veröffentlicht worden. Dort berichtet Elsa Thurm über die Care Leaver Seminarreihe und gibt uns einen Einblick in das Jugendhilfe Projekt.

Hier findet Ihr den Link zum Artikel, auch gerne zum downloaden.

Artikel (FORUM für Kinder und Jugendarbeit)

Der ganze Artikel im Volltext: